Tatüü – Tata, die Feuerwehr war da

Am Dienstag, den 05.07.2016, bekamen wir, die 9. Klasse Besuch von der Feuerwehr.

Diesem Projekt fieberten wir schon lange entgegen. Schon von Weitem sah man das rot leuchtende Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr Abenberg. Wir versammelten uns auf der Wiese und die drei Feuerwehrleute stellten sich vor. Danach gingen wir in den drei eingeteilten Gruppen jeweils zu einer „Station“.

Im Freien wurde uns das Feuerwehrauto erklärt und wir durften die verschiedensten Dinge daraus in die Hand nehmen und danach wieder verstauen.

Auf der anderen Seite der Wiese wurde uns die Funktionsweise mehrere Feuerlöscher erläutert wofür welcher geeignet ist und wie man sie benutzt. Wir durften am Pulverlöscher selbst Hand anlegen und „löschten“ die Büsche und das Gras an der Schulmauer. Besonders faszinierend war wohl der Kohlenstoffdioxid – Löscher, an dem sich Eis bildete.

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Im Chemiesaal erfuhren wir vom Abenberger Kommandant allgemeine Dinge über die Freiwillige Feuerwehr, wie sie aufgebaut ist und welche Aufgaben sie bewältigen muss.

Nach den drei Einheiten wurde uns genau gezeigt, wie eine Evakuierung ablaufen würde.

Wieder auf der Wiese durften die, die wollten, eine Sauerstoffflasche auf den Rücken nehmen, um zu spüren wie schwer diese ist. Zum kurzen Zeitvertreib spritzten wir mit der „Kübelspritze“ herum, bis es zum Tageshighlight kam.

Die Feuerwehrleute zeigten uns, unter vielen Sicherheitsmaßnahmen, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löschen würde. Eine riesige Stichflamme war dabei die Folge, deshalb nie Fett mit Wasser löschen!

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Den etwas anderen Schultag beendeten wir mit einem gemeinsamen Essen, zu dem jeder etwas mitgebracht hatte und unser Hausmeister, Herr Büchner, Steaks und Bratwürste grillte.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Freiwillige Feuerwehr Abenberg, die sich wieder für uns Mädels die Zeit nahm und an Frau Dr. Rösch, unsere Chemielehrerin, die das Projekt ins Leben gerufen hat.

Unser Fazit: Tolle Sache, die auch die späteren 9. Klassen erleben sollten!

 

Sophia Kuhnert