Reformationsweg in Nürnberg

Am 10.01.2017 fuhr die 8. Klasse nach Nürnberg, um sich Stätten anzusehen, die mit der Reformation in Verbindung stehen. Mit ihrer Religionslehrerin, Frau Scheffler, und der GTB-Praktikantin Judith Meermann fuhren die Mädchen mit dem Bus nach Nürnberg.

Zuerst gingen die Schülerinnen zur Klarakirche. Das Innere des Gotteshauses ist sehr modern, vor der Kirche steht eine große Statue, Hiob darstellend, die aussagen soll, dass dies eine Kirche ist für Menschen, die viel leiden oder gelitten haben (z. B. ein Kind verloren haben).
Die nächste Station war eine der bedeutendsten Kirchen Nürnbergs, die Lorenzkirche. Dort wurden die Schülerinnen in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine ging mit Frau Bammessel, der Touristenpfarrerin, in die Sakristei. Dort hängen viele Portraits von ehemaligen Pfarrern/Priestern. Für uns wichtig war das Portrait von Osiander, dem wortgewaltigen Redner beim entscheidenden Religionsgespräch im Rathaus, das 1525 stattfand.
Währenddessen erklärte Frau Scheffler der anderen Gruppe den Engelsgruß. Bei diesem Kunstwerk kann man z. B. eine Schlange sehen, die symbolisch für den Teufel steht.
Die Gruppen wurden nach ca. 10 Minuten getauscht.

Nach einer Vesperpause ging es zum Heilig-Geist-Spital. Dieses wurde im frühen 14. Jahrhundert von Konrad Groß gestiftet. Seine Statue ist heute noch an der Ecke der Heilig-Geist Apotheke zu sehen. Von dort waren es nur ein paar Schritte bis zum Hauptmarkt. Judith schoss ein Klassenfoto und Frau Scheffler berichtete über die Heiltumsweisung.

Um 12:00 Uhr wartete der Bus, um uns nach Abenberg zurückzubringen. Alle Schülerinnen waren von dem Ausflug begeistert.

Lena Irmler, 8. Klasse