Buntes und vorweihnachtliches Programm beim Tag der offenen Tür an der Mädchenrealschule Abenberg

Am ersten Adventssamstag war es wieder soweit. Schülerinnen und Lehrer der Mädchenrealschule Marienburg Abenberg der Diözese Eichstätt präsentierten ihre Schule am Tag der offenen Tür. Das Schulhaus wurde im Vorfeld unter der Leitung der Lehrkräfte Julia Bach und Petra Shaqiri weihnachtlich dekoriert. Aber nicht nur davon ließen sich die zahlreichen Besucher, unter denen sich viele ehemalige Schülerinnen der MRS sowie eine große Zahl an interessierten und neugierigen Viertklässlerinnen befanden, begeistern.

Einen Gesamteindruck über die Schule konnten sich die Besucher bei einem Rundgang durch das Schulgebäude holen. Für einen genaueren Überblick sorgte die siebte Klasse unter der Leitung von Helmut Benkert, die ihre Präsentation „Schulleben an der Mädchenrealschule Marienburg“ vorstellte.

In der Turnhalle wurde das Publikum mit vielfältigen Darbietungen aus den Bereichen Turnen, Akrobatik, Step-Aerobic und Tanz begeistert. Aber nicht nur Zuschauen war erwünscht. So lud die Klasse 6a alle Interessierten ein, bei einer kleinen Aerobic-Choreographie aktiv teilzunehmen.

Neben den sportlichen Leistungen zeigten die Schülerinnen aber auch ihr musikalisches Können. Gemeinsam mit der Musiklehrkraft und Opernsängerin Cornelia Götz verzauberten alle Klassen mit verschiedenen Vorträgen das Publikum und versetzte den ein oder anderen mit adventlichen Liedern in vorweihnachtliche Stimmung. 

Jedoch war es den Schülerinnen nicht genug, sportliche, schauspielerische und musikalische Darbietungen zum Besten zu geben. In jedem Klassenzimmer wurden noch weitere wichtige Beiträge, die zum Gelingen des Vormittags beitrugen, gezeigt. Traditionell zeigten die beiden Abschlussklassen ihre Highlights der Abschlussfahrt nach Hamburg. Passend zum Jahresmotto „Achtsamkeit“ hatte die 5. Klasse ein Memory und Plakate zum Thema „Achtsam mit der Umwelt“ erstellt, die 8. Klasse Lapbooks zum Thema „Verantwortungsbewusstes Verbraucherverhalten“. Achtsam aktiv werden konnte man im Blinden-Parcour der Klasse 6b und gemeinsamen Bastelaktivitäten. Ebenfalls in den Klassenzimmern verkauften die Paulusschwestern traditionell viele Artikel wie Bücher und CDs. Neben der Öffnung der Klassenzimmer konnten auch die Schulbücherei und der Tauschkleiderschrank besichtigt werden, die Schülerinnen unter Leitung von Julia Bach und Lisanne Schwerdt verantwortungsvoll und eigenständig über das Schuljahr hinweg pflegen.

Damit Mitwirkende und Gäste sich stärken konnten, hatten sich die Eltern wieder ins Zeug gelegt und warteten mit einem großen Kuchenbuffet auf. Aber auch einige deftige Speisen wurden angeboten. Durch den Verkauf von vielen in liebevoller Kleinarbeit gefertigten Artikeln, welche auf dem alljährlichen Basar zu erwerben waren und sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenke eignen, wird die Mission durch die Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Brasilien und Tansania unterstützt. Ebenso beteiligte sich die Schule an der Spendenaktion des Landkreises „Jeder Bürger 1.- Euro.“

Großen Anklang fand auch die Möglichkeiten, die Räume der Ganztagsbetreuung zu besichtigen, in denen die Schülerinnen ab 13 Uhr betreut werden.

Für einen besonderen Abschluss sorgten die beiden sechsten Klassen mit ihrem Stück „Wenn Engel streiten“ und Schulleiterin Doris Hengster mit ihren Abschussworten. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement, das zum Gelingen des abwechslungsreichen, informativen und fröhlichen Vormittags beigetragen hatte. Sehr erfreut zeigte sich die Direktorin auch über das große Interesse, das der Schule von Seiten der Gäste entgegengebracht wurde. Ein besonderer Dank Hengsters galt den Eltern, die ihre Töchter den Lehrern und Erziehern anvertrauen. Nachdem die Schulleiterin allen eine gesegnete Adventszeit gewünscht hatte, verließen die Besucher die Schule und hatten sich einen Eindruck davon machen können, dass die Mädchenrealschule Abenberg ein Ort ist, an dem nicht nur die schulischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen in Zentrum stehen, sondern auch deren individuellen Begabungen und Talente.

Fr. Matejka