Am Dienstag, den 27. Juli 2021, haben wir, die 10. Klasse, in der Abenberger Stadtkirche zusammen mit unseren Familien den Abschlussgottesdienst gefeiert. Dieser stand unter dem Motto „Die Welt wartet“. 

Passend zu diesem Motto wurde am Anfang das Lied „A Million Dreams“ von Pink gespielt. Anschließend durften drei Schülerinnen Gegenstände aus einem Korb ziehen und erzählen, welche Zukunftsträume und -pläne sie mit diesen Dingen verbinden. 

Als Nächstes haben wir einen Blick in die Zukunft geworfen. Ilka H., Elisa B. und Lena H. haben uns vorgespielt, wie es sein könnte, wenn wir in 10 Jahren alte Klassenkameradinnen treffen. Alle drei zeigten den Blickwinkel eines anderen Lebensweges: die eine kümmert sich liebevoll um ihre Familie, die andere stellte eine erfolgreiche Geschäftsfrau dar, die dritte demonstrierte eine Weltenbummlerin. Sie merken, dass die positiven Aspekte dieser drei Lebensarten sehr schwer vereinbar sind und dass sie ab und an Dinge vermissten, jedoch war jede einzelne letztlich glücklich mit dem Leben, das sie sich aufgebaut hat. 

In der Predigt, die Pfarrer Brand und Pfarrer Brendel gemeinsam hielten, rieten sie, Gott nicht aus dem Leben auszuklammern, denn auch in schweren Zeiten ist auf ihn Verlass. Denn Gott gibt uns Kraft für schwierige Aufgaben, wie beispielsweise für die Abschlussprüfungen. Passend dazu nannten sie Psalm 18,30: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ Der Vers zeigt die Dankbarkeit des Schreibers für die Wegbegleitung Gottes, so wie auch wir dankbar dafür sind, dass Gott uns all die Jahre auf unserem Weg begleitet hat.

Im Anschluss hatten Mia A., Susanna O. und Katharina G. eine kleine Meditation für uns vorbereitet. Sie erinnerten uns an wichtige Dinge , wie Liebe, Zusammenhalt der Familie, Selbstvertrauen oder das feste Vertrauen darauf, dass nach einem Tief immer auch irgendwann wieder ein Hoch kommt oder die Tiefe einer Freundschaft nicht davon abhängt, wie oft man sich mit der Person trifft. Außerdem gaben sie uns den Tipp, keine Angst vor Veränderungen zu haben und in Gott zu vertrauen. 

Wir bedanken uns bei Frau Bach und Frau Schneider, die mit uns den Gottesdienst organisiert haben, und bei Frau Weidler für die musikalische Begleitung.