Ausflug ins Naturhistorische Museum

Am Donnerstag, den 20.12.2018 unternahmen wir, die 6. Klasse, einen Ausflug in das Naturhistorische Museum in Nürnberg. Mit unserer Geschichtslehrerin Frau Schwerdt und einer Praktikantin aus der Ganztagsbetreuung versammelten wir uns vor der Schule und liefen zusammen zur Bushaltestelle. Nach kurzem Warten stiegen wir gut gelaunt in den Bus ein. Als wir in Nürnberg angekommen waren, liefen wir zum Museum. Dort durften wir uns zunächst alleine die Exponate anschauen. Schließlich versammelten wir uns alle um unsere Rundgangsbegleiterin. Mit ihr startete dann unsere Führung. Bei dieser erfuhren wir vieles über einen Dinosaurier, der früher einmal in der Nürnberger Gegend gelebt hatte. Es gab auch ein Skelett von einem Fischdinosaurier. Ein ausgewachsenes Exemplar ist ca. 13 m lang geworden. Aber natürlich gab es auch noch andere Skelette von einem Höhlenbären oder einem Menschen aus der Jungsteinzeit. Auch ein sehr schwerer Mammutbackenzahn ca. 20 cm groß wurde herumgereicht. Überraschend war, dass das Mammut schwerer als der Dinosaurier werden konnte.

Unsere Rundgangsbegleiterin erzählte uns auch etwas über den Höhlenbären, der über eine Tonne schwer wurde. Wir waren erstaunt, als sie uns erklärte, dass dieser als Allesfresser sich zu 80 % aus Pflanzen ernährt hat. Sie erzählte uns dann auch noch etwas über die Altsteinzeit, wie z. B., dass die meisten Leute blaue Augen und eine dunkle Haut hatten. Dies wurde durch DNA-Funde festgestellt. 

Damals waren ein Messer, ein Zunderschwamm, sowie ein Feuerstein sehr hilfreich. Wir versuchten Leder mit einem angespitzten Stein zu schneiden, dies ist eine richtige Knochenarbeit. Vor allem interessierten wir uns für den Klimawandel vor ca. 12.000 Jahren. In dieser Zeit lebten die Nomaden in sogenannten Jagdunterständen aus Holz, Gras, Stroh, Weide, Schnur bzw. Flachs. Ihr Leben veränderte sich von Grund auf, als es immer wärmer wurde. Wir lernten auch, dass die Menschen in der Jungsteinzeit anfingen Häuser zu bauen und zu töpfern, hauptsächlich Tonkrüge für Vorräte. Auch begannen sie mit der Viehzucht und dem Ackerbau. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wurde aus Körnern Mehl gemahlen und zu Brot verarbeitet. Man hat damals die Körner zwischen zwei Steine gelegt und den oberen Stein hin und her bewegt. Dies durften wir dann auch ausprobieren. Das Mahlen war sehr schwer und auf Dauer schmerzten unsere Arme. Es war ein schöner, lehrreicher Tag. Wir fuhren erschöpft nach Hause.

                                                                                          Luisa G. und Susanna G.